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Als Model Karriere machen auch ohne Idealmaße
Durch unsere langjährigen Erfahrungen im Model-Business können wir nur immer wieder betonen. Es gibt hunderte von Chancen für Models, die nicht den Standardkategorien entsprechen! Aber auch die Supermodels dieser Welt sind alles andere als ideal. Kate Moss zum Beispiel ist gerade mal 1,68 cm, also deutlich kleiner als das Model-Ideal. Ehrlich gesagt ist sie auch nicht sonderlich hübsch, wenn man nach klassischen Maßstäben geht. Dennoch ist sie bereits seit 1988, also seit 22 Jahren erfolgreich im Geschäft. Crystal Renn andererseits hat Konfektionsgröße 42 und ist ein sehr erfolgreiches Übergrößenmodel, das bei der bekannten Ford-Agentur unter Vertrag ist und für Vogue, Dolce & Gabbana und Glamour arbeitet. Tatsächlich sind über 80 Prozent der Modells keine Haute-Couture-Models! 'Normaltypen' sind gerade absolut im Trend. Hier zwei weitere Beispiele: Die Zeitschrift 'Brigitte' hat Anfang 2010 erklärt, keine klassischen Modells mehr abbilden zu wollen, sondern nur noch 'normale' Frauen! Bereits vor 5 Jahren hat die Kosmetikmarke 'Dove' nur noch mit 'normalen' Frauen geworben und wird dies auch weiter tun! Was heißt das für eine Modellkarriere? Die Modellwelt ist viel breiter aufgestellt als noch vor zehn Jahren! Ob Supermodell-Maße oder Normal-Maße, inzwischen hat jeder eine Chance! Das Problem: Nur die wenigsten Frauen (oder Männer) wissen das. Viele junge Frauen, die Model werden wollen, denken Sie müssen Idealmaße haben. Wenn sie diese nicht haben, steigen sie erst gar nicht in das Model-Geschäft ein. Das ist ein Fehler! Als angehendes Model muss man sich seiner Stärken und Schwächen bewusst sein. Das heißt, man muss sehr selbst kritisch mit seinem Aussehen umgehen. Damit ist nicht permanentes Rummäkeln am eigenen Aussehen gemeint, sondern ein ehrliches Bewusstsein, wo die Stärken und Schwächen im Aussehen sind. Dies gilt es dann entsprechend zu nutzen. Auch als Körperteile-Model kann man gutes Geld verdienen. Insbesondere Hand- und Fuß-Models, also Models deren Hände und Füße in der Werbung fotografiert werden sind meist deutlich zierlicher und kleiner als 'normale' Models. Oder man kann als Übergrößen-Model arbeiten und Modekollektionen für Kleidergrößen 42 und mehr präsentieren. Dies sind nur zwei der vielfachen Möglichkeiten, die ein Model ohne Ideal-Maße hat. Wen man seine Stärken und Schwächen ehrlich ausgelotet hat, lohnt sich oft eine Neuorientierung in der Model-Branche. Dies schließt letztlich eine gezielte Ansprache auch von Agenturen ein, die auf Spezialmodels konzentriert sind bzw. diese im Programm haben. Wie dies am besten geht, ist unter wie-werde-ich-model.de nachzulesen. Zuletzt sei noch gesagt, dass die Praxis gezeigt hat, dass manch ein Übergrößen- oder Körperteile-Model mehr verdient als ein 'normales' Model, dass in der Masse der Models verzweifelt versucht gebucht zu werden.
Tags: wie werde ich model, GNTM
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